Category: Erfahrungsbericht KATZ MOOS


Nach etwas Pause im Blog nun etwas Neues aus dem Leben des Catweazle.

Am Sonnabend, den 30.Oktober war Joachim aus Hierscheid in Hamburg und hat das Moos in Größe S  probegefahren.

Hier sein Bericht:

Kurzbericht von Joachim Luft über eine Testfahrt mit dem MOOS in Hamburg im Naturschutzgebiet Höltigbaum am 30.10.2010

Zunächst bedanke ich mich beim Rainer, der sein Fahrrad selbstlos zur Verfügung stellte…außerdem hat er mich gezwungen das Rad wirklich zu testen, so waren die Grenzen nur mein fahrerisches Können, und die sind fürwahr eng genug.

Der Strecke hatte alles was man braucht, außer sehr steilen Rampen und nennenswerten Steigungen, aber sehr schmale Trails, der Untergrund war vielseitig, Schotter, Asphalt, Wurzelwerk, Gras, riesige Pfützen und viel Matsche.

Da Rainer ein relativ hohes Tempo vorgab, war ich gleich gezwungen mich auf das Rad zu verlassen, das hat super geklappt, das Rad ist äußerst geländegängig, man kann sich aufs Fahren konzentrieren, das Schalten ist natürlich ungewohnt, aber geht’s noch einfacher ? Als mit einer Hand jeden beliebigen Gang in jeder Lage schalten zu können ? Z. B. fahr ich nicht gern durch große Matschflächen, aus Angst vor dem Umkippen. Mit dem MOOS war das kein Problem, außer dass man immer noch die Angst überwinden muß, durch den Dreck fahren macht das Fahrrad aber fast von alleine.

Noch nie hab ich ein vollgefedertes Rad gefahren, insofern ist mein Urteilsvermögen diesbezüglich gar nicht vorhanden, im Gelände hab ich auch gar nix von der Federung gespürt, es war so, als ob ich überall mit einer relativ großen Geschwindigkeit durchgleite, das hat richtig Spass gemacht, ein ganz anderes Fahrradgefühl.

Nach einstündiger Fahrt war das Rad richtig schmutzig, aber es sah so aus als ob man es im Nu wieder sauber hat, kein lästiges Reinigen irgendwelcher empfindlichen Antriebsteile, genau so hatte ich mir das vorgestellt. Es reicht eine Wasserquelle und ein Schwamm oder Bürste.

Jedes Ding hat mehrere Seiten, das Rad ist mit 14,5 kg relativ schwer. Der Preis für Stabilität und den voll gekapselten Antrieb.

Die Einfachheit der Schaltung wird nur durch den Umstand getrübt, dass es beim Schalten in den 7. Gang unter Last zu einer Schaltung in den 14. Gang kommt, daran muß man sich erstmal gewöhnen, mal gerad gar nix ist perfekt in dieser Welt.

Ich fand die Wasserflasche war sehr beengt eingebaut, dass man beim Ziehen selbiger die Dämpfung ein oder ausschaltet, passte mir nicht so recht, mir fällt allerdings auch nicht ein wo sie sonst hin könnte.

Zum guten Schluß, mein Gesamteindruck:

Das MOOS ist ein Fahrrad mit dem man im Gelände zu einer Einheit werden kann, wenn man genug übt. Beim Fahren besticht es durch seine einfache Handhabung. Pflegeleicht und handzahm und garantiert nicht für jedermann. Dass es sehr gut aussieht, sei noch erwähnt. Sogar von jungen hübschen Frauen wird man angesprochen, wenn man drauf sitzt, das passiert mir sonst nie. Oder es lag doch am Rainer, ich werde es noch herausfinden.

Danke für Deinen feinen Bericht!!

Liebe Grüße nach Hierscheid!

Bald mehr zum 1000 kilometer und die anstehende Wechselreparatur der internen Spannrollenfeder…

Stay tuned!

Happy Trails

Rainer

Urlaub vorbei…

…und das Moos war mit dabei!

Im Kleinwalsertal war bestes Wetter.

Nach dem ersten Tag mit Regen, an dem ich trotzdem etwas unterwegs war – einfahren sozusagen – schien nur noch die Sonne, und das für 10 Tage!

In diesen 10 Tagen war das Radel mein „Mittelpunkt“.

Ich kam dabei gut an meine Grenzen, denn 16%ige Stegungen gibt es in Hamburg wenig, bis 30% wohl nur in extremem Böschungsgelände…

 

Blick ins Kleinwalsertal auf Mittelberg, ca. 1200müNN in der Sesselbahn

 

Ja, auch schwebender Weise gings berauf:

 

Das arme Catweazle wurde nur am Sattel hängend hangaufwärts transportiert...brrr...

 

Schlussendlich wurde auf ca. 1700müNN (für die Meisten von Euch sicher nur Peanuts…) eine kleine Rast eingelegt, bevor es rauschend berab ging.

 

Kurz unterhalb des Walmendinger Horns. Rechts geht es auf eine schöne Trail-Spur, der ich aber nicht gefolgt bin, fahrtechnisches Defizit im Endstadium...;-)

 

Dabei bin ich aufgrund mangelnder Fahrpraxis im alpinen Gelände natürlich schön auf den Schotterwegen gebleiben…

Das Radl machte alles klaglos mit. Dass ich wiederholt zu kurz im Kopf war, die Stellschraube für den „Klick“ nach dem Radeinbau herauszudrehen…naja, deswegen wohl der leichte Abrieb im Antrieb…

 

Rechts in der "Ummantelung" ist dunkel der Abrieb zu sehen, vielleicht auch ein wenig Neopren aus dem Kettentunnel...?

 

Hier ist auch der ab und an quietschende Dichtring zu sehen. Ein paar Zischer Brunox brachten ihn aber immer wieder zum Schweigen…

Jedenfalls hatte die alpine Kupierung des Geländes und der teils recht schottrige Untergrund keine Hinterlassenschaften im sonstigen Setup hinterlassen:

Der Lack erwies sich wiederholt als äußerst schlagfest, die Gänge sind imho bestens übersetzt, denn immerhin habe ich beim dritten Versuch eine 30% Steigung (auf dem oberen Höhenweg von Baad nach Mittelberg im Wald…, für den der´s kennt…) im 2.Gang durchfahren – mit einer größeren Übersetzung wäre da nichts gegangen… und von der Federung war nix zu spüren, denn sie tat, was sie tun sollte: unauffällig arbeiten.

Ein KATZ läuft und läuft und läuft und läuft…

Bei nächsten Mal im Walsertal geht´s forscher zu Sache…

Im nächsten Teil:

Mei´m Zubehör is´ nix zu schwör…

 

…denn eben diesen gibt es in Hamburg derzeit. Ich werde mal sehen, ob es einen geeigneten Regenschutz gibt. ..

…nein, nicht für das Rad, das braucht keinen, aber der Fahrer wird nicht wirklich gerne dreckig…;-)

Zudem habe ich meinen Edge montiert, damit ich die km-Leistung und die so zustande kommenden Wartungsintervalle platzieren kann.

Der Geschwindigkeitssensor wollte sich heute nicht montieren lassen, denn der Trittfrequenz-Magnet an der Kurbel passte auf der linken Rahmenseite nicht an der Kettenstrebe vorbei. Er stak am Kabelbinder des GSC fest, bzw. lief auf diesen auf. In den Abmessungen des GSC müsste sich dieser aber „gerade so“ anbringen lassen. Werde es erneut versuchen, dann mehr dazu.

Also auf ins frische feuchte Nass…!

Grüße,

Rainer

Da bin ich nun ca. 8km im Regen unterwegs gewesen. Der Hamburger Sand hat seine Spuren hinterlassen…

Hamburg, Sprühregen, Sand: KATZ hält!

Auch der Rest ist angedreckt…

...bis ans Hemd...:-)

Nahc einer kleinen Dusche aus der Giesskanne geht´s ab in den trockenen Keller…

Das Schöne daran: die Kette bleibt sauber! Allein diese kurze Strecke verkürzt die Kettenlebensdauer um geschätzte 5-8%.

Die Rohloff bleibt unbeeindruckt(bei einer Lebensdauer von100.000km kommen da schon bal 70-80Ketten zusammen…Ritzelpakete und Kettenblätter…) und mit der Kapselung dürften km-Leistungen von 6.000-8.000km drin sein. Dann sind es 12-15 Ketten…

Wir werden ja sehen…

Grüße

Rainer

Nun geht es los mit den harten Fakten.

Am Mittwoch vor eineinhalb Wochen kam das Moos mit der Spedition, nachdem ich drei Wochen auf die Zulieferung aus der Schweiz gewartet habe. Am Ende musste ich mich bei Katz melden, damit von dort die Suche nach dem Rad gestartet wurde. Das Rad war schon ein paar Tage in Hamburg, doch fehlende Papiere hatten die Auslieferung verzögert…

Nun steht Catweazle im Keller und nachdem ich die Entpackung fotografiert habe, hier das Ergebnis:

"Moos im Lieferzustand"

…hier der komplatte Inhalt nach dem Strip der recht guten Verpackung – alles kratzfrei und bestens gepolster. Ca. 6m² Luftpolsterfolie und jede Menge Karton und Kabelbinder schützen die Fracht…

Neben dem Rad waren Betriebsanleitungen von Rohloff(Handbuch und Garantiekarte, Aufkleber „Rohloff-Speedhub, Kanüle für Ölwechsel), Fox(CD, Aufkleber „FOX Racing Shox“, Hochdruckpumpe für Gabel), DT (Datenblatt, Kurzanleitung),  Magura(Kurzanleitung, Transportsicherung für Marta) und fünft Katz-Kataloge beigelegt.

Die Pumpe leistete mittlerweile gute Dienste…

Die Gabel und der Dämpfer waren recht gut aufgepumpt, ein Nachfüllen nicht nötig. Ebenso die Reifen.

Der Lenker war vom Vorbau spariert, doch die Griffe und die Bremsgriffe daran montiert: nur den Vorbau öffnen, Lenker befestigen, draufsetzen, losfahren: Alles funktionierte vom ersten Augenblick an einwandfrei: die Bremsen waren entlüftet(standard), der Vorbau hatte einen leichten Versatz in der Richtung, die Felgen waren sehr gut zentriert, ausreichend hart und genau. Hinterrad: 1-fach-Kreuzung, Vorderrad 3-fach-Kreuzung.

Alle Lager gut gefettet(ich habe sie nicht demontiert, doch das Rad war von einer entsprechenden Schicht Fett überzogen, ein regelrecht haptischer Eindruck von guter Montagearbeit!)

Die erste Probefahrt ging zum Krämer um die Ecke und ich war und bin sofort begeistert gewesen!

Laufgeräusche ausser dem Surren der Reifen und der Hinterradnabe: keine. Nichts schepeprt oder klappert. EInfach toll, so ruhig, beinahe still, durch die Natur zu gleiten!

Im Gelände: das Fahrwerk gibt sich ausgewogen, alles wirkt, als ginge es nicht besser. Kaum Wippen beim Pedalieren, keine spürbaren Antriebseinflüsse auf die Federung. Jetzt bin ich kein Fully-Erfahrener, mein Centurion ist ein einfacher Eingelenker, der wippt wie ein Lämmerschwanz, doch die Ruhe im Fahrwerk ist einfach überzeugend.

So, für heute geht´s ins Bett. Bald mehr Einzelheiten zu Massen und Gewichten…

Ich lebe in Hamburg. Ich bin 47Jahre alt und bin fahrradbegeistert.

Seit ich 14 bin, bin ich, zuerst mit dem Rennrad, dann mit MTB und Triathlon- sowie mit dem Reiserad unterwegs. Eine kurze Zeit habe ich auch in einem Fahrradladen gearbeitet und:

Der Virus ist noch aktiv!

Nun habe ich einen Blog bei wordpress.com.

In diesem Blog werde ich von meinen Erlebnissen und Erfahrungen mit meinem neuen Mountainbike der Marke

KATZ, Typ MOOS PREMIUM

berichten.

Das Mountaibike wird Ende Juni/Anfang Juli 2010 geliefert.

Entdeckt hatte ich das KATZ Bike im Frühjahr 2009 im Internet, leider weiss ich nicht mehr genau wo…

Das Konzept hatte mich sofort überzeugt:

Ein vollgefedertes Mountainbike mit gekapseltem Kettenantrieb, der, komplett von der Nabe entkoppelt, geschützt in einem Gehäuse (der rechten Kettenstrebe) verläuft, das Hinterrad ohne Kettenmalheur und Schmierfinger ausbaubar, da zudem Rohloff-angetrieben. Die Lager der Federung und alle zu dichtenden Stellen um Welten besser gedichtet, als andere Hersteller es tun, größer dimensionierte Lager sowie andere Feinheiten, auf die ich während der weiteren Beschreibung eingehen werde.

Es folgte ein reger Emailverkehr, der mich im Juni 2009 zum Rollout der KATZ Bikes nach Altdorf in die Schweiz brachte. In der Nähe des Vierwaldstätter Sees gelegen verbirgt sich die Firma in einem würfelförmigen Haus mit dem Namen Q4.

Dort wurde die endgültige Form der drei Modelle vorgestellt. Seit Juni 2009 sind die Räder zu kaufen und auch in der Schweiz und auf den meisten Bike-Messen im deutschsprachigen Raum zu sehen und Probe zu fahren.

Ein besonderes Highlight war eine Runde mit Carsten Katz auf dem ALP, sowie meinem Favoriten MOOS.

Seitdem weiss ich es: ein MOOS wird kommen…;-)

Nun wird es nicht mehr „ein“ Moos sein, sondern dieses:

Moos in der Schweiz

Ein Traumteilchen

Informationen rund um die BIKES ALP, MOOS und REIF(das Reiserad) gibt es auf:

www.katz-bikes.com