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Erstes Katz-Treffen in Hamburg

Am Samstag, 30.07.2011 war es endlich soweit: Finn kam aus Wolfsburg mit seinem ALP in L zu mir nach Hamburg.

Grund: wir wollten seine Kette auf ein eventuell falsch genietetes Kettenglied prüfen, das ungewisse Knacken in seinem Rahmengeröhr beheben und auch eine kleine Ausfahrt machen…

Doch von Anfang an:

Finn kam gegen 10:45 hier an. Der Hunger wurde bei einem kleinen Frühstück gestillt und einige Kohlehydrate für die später geplante Tour „verspachtelt“.

Dann ab in den Keller: Der Antrieb war schnell geöffnet und siehe da: der Kettenniet saß perfekt!

Antrieb wieder geschlossen…

Danach haben wir die linke Kurbel entfernt und das Tretlager neu „gespannt“. Leider verging das Knacken dadurch NICHT.

Dann kam die kleine Runde durch die Trails im Hamburger Osten mit einem kleinen Kaffeestop in Hamburg-Volksdorf.

Hier standen dann zum ersten Mal in Hamburg zwei Katzen nebeneinander im Sonnenlicht…

Finn beim ersten Stop in HH-Volksdorf

Die folgenden Kilometer durchs Ahrensburger Tunneltal waren sehr schön – bis auf das leidige Knacken eben: egal was man tat oder ließ: es trat vollkommen unspezifisch und unregelmäßig auf.

Die Bikes in ihrem Terrain: im Gelände…;-)))

Nach einer Stärkung bei Schweinske in Rahlstedt ging es erneut in den Keller: wir wollten die hinteren Lager kontrollieren und ggfs. nachfetten.

Tja, Pustekuchen, die neben den Lagern positionierten Polymer-Unterlagscheiben ließen sich letztendlich nach etwas über eineinhalb Stunden schwerster Schufterei nur leicht ausgefeilt und kaputt(eine Scheibe brach beim Einschieben durch) montieren. Sie sind augenscheinlich zu stramm gewählt, so dass beim Aufschieben des Verbindungsteiles die Scheiben verrutschen, sodass die Lagerhülse nicht eingesetzt werden konnte.

Danach waren wir fast vollkommen fertig mit den Nerven. Den Dämpfer haben wir ebenfalls demontiert, neu gefettet(die Lagerstellen) und wieder eingebaut. Dieses ging im Vergleich zur Lagermontage am Hinterbau erstaunlich leicht… Fazit: das Knacken hat nachgelassen… Finn mag hier bitte seinen Teil kommentieren!

Vielen Dank für den Besuch in Hamburg, die nette Zeit miteinander und vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen!

Ein Katz-Treffen im nächsten Jahr – womöglich Deutschlandweit – soll folgen.

Die Meldung kam für Manche nicht unerwartet, aber doch erstaunlich früh:

Die Gebrüder Katz schließen ihr Geschäft und stellen die Technik der Bikes zum Verkauf.  Näheres erfährt man auf der Homepage www.katz-bikes.com.

Leider und Schade. Über die Gründe will ich mich hier nicht „auslassen“, das tun Andere im IBC Forum zur Genüge. Wichtig dabei: die KATZ Brüder sind nicht insolvent, sondern haben aus den von ihnen genannten Gründen „nur“ das Geschäft geschlossen.

Ich stelle hier meine Erfahrung und meine Begeisterung nebst anderen „Zutaten“ der Fangemeinde von Katz weiterhin und gerne zur Verfügung…:-)

Also:

Wer Ersatzteile für sein Katz benötigt schreibt immer noch am besten eine Mail an Carsten Katz. Vielleicht mit einem Hinweis in der Betreffzeile und einer fetten Überschrift über der Mail. Ich selber bekomme nämlich noch Teile, die ich nach meinem Crash benötige (Kettenblattabdeckung, Sattel, Schnellspanner hinten, Eloxalschrauben)

Zudem gibt es die Möglichkeit sich anhand des Bedienungshandbuches an die Wartung zu machen, was für „normal geübte“ Schrauber keine Hürde darstellt.

Beim Basteln habe ich Folgendes entdeckt: 1. Die Schrauben, die die Lager halten, sind Kettenblattschrauben, somit also leicht auszutauschen. 2. Es gibt im Netz noch genügend SKF Innenlager aus Edelstahl, die auf der rechten Lagerseite Wälzlager verbaut haben, was eine höhere Stabilität erreicht. Wie die passen kläre ich gerade mit Carsten. Kosten so um die 70,–€ – 90,–€

Trotz meinem Crash und einigen derben Aufsetzern im Gelände hat die Carbonverschalung alles ausgehalten. Nur der Deckel ist leider gebrochen(ein z2cm langes Teil ist heraus gebrochen, an der Stelle meines „Einschlages“ an der Stoßstange des Unfallverursachers. Kosten: 199,–CHF)

Tja, was bleibt noch zu sagen?

Den Gebrüdern Katz wünsche ich viel Glück und letztendlich Erfolg beim Versuch ihr Technik an den Mann zu bringen, was für uns hiesse: es geht weiter!

Am 13.August besucht mich Finn aus Wolfsburg zu einer kleinen Technikstunde am Rad plus Ausfahrt. Im nächsten Jahr soll sich das ausweiten und es soll ein KATZentreffen geben! Was meint Ihr? Lust?

KATZ Bikes in Deutschland gibt es noch bei :

Meissner Räder, ein ALP in Originalfarbe in RH „M“ mit Avid Elixir CR Bremsen(schwarz/weiss), RockShox Revelation Gabel in Rahmenfarbe gepulvert, Syntace Alu Austattung und einer RockShox Reverb Sattelsütze für 7.500–€, Infos bei 01099 Dresden: Meissner Raeder, Louisenstr. 19, Tel. +49 (0)351 811 35 83;

Bei 78052 Villingen: Tour – Räder für’s Leben GmbH, Neuer Markt 14, +49 (0)77 21 87 86 09 51 gibt es ein REIF in Orginalausstattung in RH „M“ für 5.490,–€.

Auch der Laden in 46459 Rees: Zweiräder Arentsen, Vor dem Delltor 5, +49 (0)2851 1448 hat noch ein REIF in „M“. Einfach mal durchrufen und Infos holen!!!

Alle Service Bulletins für die Räder werden noch auf die Seite gestellt, auch bei Katz direkt. Seid schlau und ladet Euch diese herunter!

Diese war´s erstmal für heute, bald soll es wieder etwas mehr geben!

Grüße aus Hamburg sendet Euch

Euer Rainer

Ist der Winter nun vorbei?

Moin Moin aus Hamburg!

 

Die Sonne lockt und die Temperaturen steigen – ein wenig nur – und schon verändert sich mein Gemütszustand von depri nach happy!

Die Temperaturen haben mich diesen Winter fast verzweifeln lassen: oft Glatteis, Schnee und Salz…kaum Lust zum Fahren über Monate! DOch das soll sich nun ändern…

Während des gesamten Winters war ich mit dem Katz auf Tour: zur Arbeit und, wenn es das Wetter einigermaßen zuließ, auch im Gelände.

Während einer Nacht-Tour hatte ich zwei Platten, welche ich in der Dunkelheit, nur mit dem Licht des Batteriebetriebenen Rücklichtes, dauerhaft geflickt habe… TipTop sei Dank!

In den nächsten Tagen werde ich den Antrieb öffnen und mal sehen, was da so vor sich geht.

Am 10.03.2011 wurde ich auf dem Heimweg von einem übermotivierten Abbieger vom Rad geholt: er blieb einfach stehen und ich- schon in Ausweichlinie fahrend, konnte nicht noch weiter ausweichen. Crash bei über 30 Sachen. Nacken verspannt, Klamotten angeratzt und das Rad beklagt einen Herz-, sprich: Dämpfer-, Verlust, was die Kosten für die Versicherung des Verursachers nun doch locker über 1.000,–€ schnellen lässt.

Nun: ich bin mittlerweile wieder auf dem Damm und mein Catweazle ist eben mal im Krankenhaus…:-(

Im Winterpokal auf dem IBC-mtb-news-Forum haben wir den Platz 86 erklommen…und dank der anderen Vielfahrer auch gehalten.

Ist jemand von Euch da auch dabei?  Immerhin ist MrCannondale, der oft auf dem ersten Platz steht(in der Einzelwertung) ein Katz-Alp-Fahrer!

 

Bis später

 

Euer Katzbiker

Erstes Fazit nach 1000 gefahrenen Kilometern

Nun sind 1.000.000 Meter gefahren. Bei Sonne, in den Bergen, im sandig-nassen Hamburg, bei Regen und in der Nacht.

Bekannt ist die etwas längere Wartezeit Euch ja schon, denn die Spedition in Hamburg hatte keine Papiere um das Rad zuzustellen. Diesen Fehler konnte ich nicht eruieren, aber das Rad kam ja wohlbehalten bei mir an(siehe Unboxing-Artikel)

Anfangs tat ich mich schwer, den Lenker regelrecht zu befestigen, denn ich hatte keinen Drehmomentschlüssel, musste also zum Fahrradladen meiner Wahl: Fahrrad Cohrt in Hamburg, der mir seinen Werkstattbestand auslieh. Danke dafür.

Ebenso die Fahrwerkseinstellung ließ ich dort machen. Nach etwa 10min war es geschafft und nun weiss ich selber wie es geht, die 10€ sind dafür gut angelegt.

Nach ca. 100km fing ein Quietschen an. Ich brauchte eine Zeit, bis ich merkte, dass es nicht aus dem Antrieb, sondern von der Reibung zwischen der Dichtung und dem hinteren Gehäusedeckel kommt. Diese sitzt stramm, was prinzipiell gut ist, aber dadurch wird das schmierende Fett mit der Zeit verdrängt, was zu besagtem Quietschen führt. Einige Spritzer Brunox bringen das Ganze dann schnell zum Schweigen.

Die weiteren km verliefen ereignislos, bis auf etliche schöne Stunden auf dem Rad. Es ist sehr unaufgeregt im Fahrbetrieb, ich merke kaum, das es da ist…;-)

Die Rohloff musste ich etwas „nachspannen“, die Züge waren etwas locker geworden(nach ca. 250km). Dies führte zu einem direkteren Schaltvorgang. Ansonsten Rohloff: was will man(n) mehr?

Durch etliche Stunden Regenfahrt kann ich sagen, dass die Dichtung des Kettenstranges sehr gut funktioniert: keine Nässe, kein Sand, kein anderweitiger Schmutz auf der Kette(einige Systemöffnungen habe ich mittlerweile durchgeführt). Dafür jede Menge Dreck auf dem Kettenkasten und auf dem Rad. Alles da, wo es hingehört. Einzig der Tretlagerbereich ist aufgrund der Lager etwas schwerer zu reinigen.

Mach etwa 750km musste ich neue Bremsbeläge vorne einbauen, da ich etwas Wachspolitur auf der Scheibe verteilte. Das haben mir die Beläge nicht verziehen und ich habe gelernt hier große Vorsicht und Achtsamkeit walten zu lassen. Kosten: 23€ für die Endurance Beläge von Magura.

Die Reifen sehen immer noch sehr gut aus, obwohl ich auch einige Strassen-Km gefahren bin. Laufleistung noch lange nicht erreicht.

Der Lenker(Syntave Duraflite Carbon) hat leider eine „Lackblase“ oder so etwas. Syntace gab mir zu verstehen, das würde nichts ausmachen, stört aber die Optik. Sehr schade, dagegen sind mit die Kratzer aufgrund eines leichten Sturzes auf dem hinteren Schnellpannner egal.

Zuletzt traten einige kleine „Knicks“ Geräusche auf, die ich durch ein versuchtes Nachziehen des Tretlagers nicht zum aufhören bewegen konnte(das Drehmoment war eindeutig richtig eingehalten). Bin auch nicht sicher, ob es daher kommt. Höre ich nur bei feuchtem, dreckigen und festen Antritten. Sind vielleicht auch die Pedale. Werde weiter darauf achten.

Heute habe ich nun die neue Spannfeder in  der Spannrolle eingebaut. Gefahren bin ich noch nicht.  Sie soll verhindern, dass die Mechanik vorzeitig die Kette vorspannt und damit das System auf „Block“ geht, d.h. zu stark vorgespannt ist. Die „alte“ Feder war zu schwach und ich bin einer von 4(vier) Fahrradbesitzern, bei denen dieser Fehler auftrat.

Der Steuersatz und die Naben haben kein Spiel. Der Lack, na ja, das Rad ist ja praktisch neu, ist wie am ersten Tag. Ebenso der Sattel.

Die MotoGripz von Syntace habe ich gegen Ritchey WCS Griffe getauscht. Diese sind leichter und lassen sich zusammen mit Barends der gleichen Baureihe gut auf dem Carbonlenker montieren.

In der dunkleren Jahreszeit fahre ich mit einem Schmidts Nabendynamo, und zwar den RR in rot. Dazu brennt der Edelux-Scheinwerfer(ebenfalls rot) vor mir auf den Weg. Diese Anlage fuhr ich schon in meinem vorigen Rad und ich bin nach wie vor sehr zufrieden damit.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich die Unannehmlichkeiten(es handelt sich um die erste Serie) doch eher in Grenzen halten. Ich konnte alles selber richten und das Radel fährt wie am ersten Tag: wendig, spritzig und komfortabel.

Zudem gefällt mir die ausgewählte Farbe nach wie vor sehr gut und ich greife gierig nach dem Lanker, wenn ich nur kann…

Ich fahre das Rad nahezu jeden Tag zur Arbeit und am Wochenende bin ich mindestens einen Tag damit unterwegs.

Ich bin zufrieden – und werde es bleiben. Es ist jeden Cent wert. Vielleicht, weil ich ein wenig narrisch bin und weil´s halt mein Hobby ist.

Empfehlen würde ich derzeit das Rad jedem, der es sich leisten kann und der nicht dauernd an der Schaltung und der Kette rumwurschteln will:

toll sonntags mit normalen Klamotten und OHNE Hosenklammer ins Café zu cruisen…coool…;-)

Sauber – Ruhig – Schnell.

Mein Moos halt.

Nach etwas Pause im Blog nun etwas Neues aus dem Leben des Catweazle.

Am Sonnabend, den 30.Oktober war Joachim aus Hierscheid in Hamburg und hat das Moos in Größe S  probegefahren.

Hier sein Bericht:

Kurzbericht von Joachim Luft über eine Testfahrt mit dem MOOS in Hamburg im Naturschutzgebiet Höltigbaum am 30.10.2010

Zunächst bedanke ich mich beim Rainer, der sein Fahrrad selbstlos zur Verfügung stellte…außerdem hat er mich gezwungen das Rad wirklich zu testen, so waren die Grenzen nur mein fahrerisches Können, und die sind fürwahr eng genug.

Der Strecke hatte alles was man braucht, außer sehr steilen Rampen und nennenswerten Steigungen, aber sehr schmale Trails, der Untergrund war vielseitig, Schotter, Asphalt, Wurzelwerk, Gras, riesige Pfützen und viel Matsche.

Da Rainer ein relativ hohes Tempo vorgab, war ich gleich gezwungen mich auf das Rad zu verlassen, das hat super geklappt, das Rad ist äußerst geländegängig, man kann sich aufs Fahren konzentrieren, das Schalten ist natürlich ungewohnt, aber geht’s noch einfacher ? Als mit einer Hand jeden beliebigen Gang in jeder Lage schalten zu können ? Z. B. fahr ich nicht gern durch große Matschflächen, aus Angst vor dem Umkippen. Mit dem MOOS war das kein Problem, außer dass man immer noch die Angst überwinden muß, durch den Dreck fahren macht das Fahrrad aber fast von alleine.

Noch nie hab ich ein vollgefedertes Rad gefahren, insofern ist mein Urteilsvermögen diesbezüglich gar nicht vorhanden, im Gelände hab ich auch gar nix von der Federung gespürt, es war so, als ob ich überall mit einer relativ großen Geschwindigkeit durchgleite, das hat richtig Spass gemacht, ein ganz anderes Fahrradgefühl.

Nach einstündiger Fahrt war das Rad richtig schmutzig, aber es sah so aus als ob man es im Nu wieder sauber hat, kein lästiges Reinigen irgendwelcher empfindlichen Antriebsteile, genau so hatte ich mir das vorgestellt. Es reicht eine Wasserquelle und ein Schwamm oder Bürste.

Jedes Ding hat mehrere Seiten, das Rad ist mit 14,5 kg relativ schwer. Der Preis für Stabilität und den voll gekapselten Antrieb.

Die Einfachheit der Schaltung wird nur durch den Umstand getrübt, dass es beim Schalten in den 7. Gang unter Last zu einer Schaltung in den 14. Gang kommt, daran muß man sich erstmal gewöhnen, mal gerad gar nix ist perfekt in dieser Welt.

Ich fand die Wasserflasche war sehr beengt eingebaut, dass man beim Ziehen selbiger die Dämpfung ein oder ausschaltet, passte mir nicht so recht, mir fällt allerdings auch nicht ein wo sie sonst hin könnte.

Zum guten Schluß, mein Gesamteindruck:

Das MOOS ist ein Fahrrad mit dem man im Gelände zu einer Einheit werden kann, wenn man genug übt. Beim Fahren besticht es durch seine einfache Handhabung. Pflegeleicht und handzahm und garantiert nicht für jedermann. Dass es sehr gut aussieht, sei noch erwähnt. Sogar von jungen hübschen Frauen wird man angesprochen, wenn man drauf sitzt, das passiert mir sonst nie. Oder es lag doch am Rainer, ich werde es noch herausfinden.

Danke für Deinen feinen Bericht!!

Liebe Grüße nach Hierscheid!

Bald mehr zum 1000 kilometer und die anstehende Wechselreparatur der internen Spannrollenfeder…

Stay tuned!

Happy Trails

Rainer

Urlaub vorbei…

…und das Moos war mit dabei!

Im Kleinwalsertal war bestes Wetter.

Nach dem ersten Tag mit Regen, an dem ich trotzdem etwas unterwegs war – einfahren sozusagen – schien nur noch die Sonne, und das für 10 Tage!

In diesen 10 Tagen war das Radel mein „Mittelpunkt“.

Ich kam dabei gut an meine Grenzen, denn 16%ige Stegungen gibt es in Hamburg wenig, bis 30% wohl nur in extremem Böschungsgelände…

 

Blick ins Kleinwalsertal auf Mittelberg, ca. 1200müNN in der Sesselbahn

 

Ja, auch schwebender Weise gings berauf:

 

Das arme Catweazle wurde nur am Sattel hängend hangaufwärts transportiert...brrr...

 

Schlussendlich wurde auf ca. 1700müNN (für die Meisten von Euch sicher nur Peanuts…) eine kleine Rast eingelegt, bevor es rauschend berab ging.

 

Kurz unterhalb des Walmendinger Horns. Rechts geht es auf eine schöne Trail-Spur, der ich aber nicht gefolgt bin, fahrtechnisches Defizit im Endstadium...;-)

 

Dabei bin ich aufgrund mangelnder Fahrpraxis im alpinen Gelände natürlich schön auf den Schotterwegen gebleiben…

Das Radl machte alles klaglos mit. Dass ich wiederholt zu kurz im Kopf war, die Stellschraube für den „Klick“ nach dem Radeinbau herauszudrehen…naja, deswegen wohl der leichte Abrieb im Antrieb…

 

Rechts in der "Ummantelung" ist dunkel der Abrieb zu sehen, vielleicht auch ein wenig Neopren aus dem Kettentunnel...?

 

Hier ist auch der ab und an quietschende Dichtring zu sehen. Ein paar Zischer Brunox brachten ihn aber immer wieder zum Schweigen…

Jedenfalls hatte die alpine Kupierung des Geländes und der teils recht schottrige Untergrund keine Hinterlassenschaften im sonstigen Setup hinterlassen:

Der Lack erwies sich wiederholt als äußerst schlagfest, die Gänge sind imho bestens übersetzt, denn immerhin habe ich beim dritten Versuch eine 30% Steigung (auf dem oberen Höhenweg von Baad nach Mittelberg im Wald…, für den der´s kennt…) im 2.Gang durchfahren – mit einer größeren Übersetzung wäre da nichts gegangen… und von der Federung war nix zu spüren, denn sie tat, was sie tun sollte: unauffällig arbeiten.

Ein KATZ läuft und läuft und läuft und läuft…

Bei nächsten Mal im Walsertal geht´s forscher zu Sache…

Im nächsten Teil:

Mei´m Zubehör is´ nix zu schwör…

 

Kettenwechsel leicht gemacht…

…nachdem nun ein paar km auf der Uhr sind habe ich von Tobis von KATZ zwei Anleitungen bekommen.

Die eine zeigt sehr anschaulich, wie die Spannrolle, deren Feder etc. demontiert und wieder montiert werden.

Und heute morgen errichte mich eine Mail mit der Katteneinzugsanleitung.

Nach meinem Urlaub wird es ab der ersten Oktoberwoche weitere Bilder geben…

Radausbau – Radeinbau – Radausbau – Radeinbau…

Also, ich dachte ja, das wäre ine gute Idee, das Rad eben mal mitzunehmen um während der Wohnungsbesichtigungen unserer möglichen Nachmieter mal eine kleine Runde zu drehen…

Leider weit gefehlt, denn die Leute kamen so knapp hintereinander, dass leider ausser den im Titel genannten Tätigkeiten keine Zeit mehr blieb, das Rad als Ganzes zu bewegen…

Doch…

…es ging eben ganz einfach:

Sec 1-2: Schalthebel bis zum Anschlag drehen(egal in welche Richtung)

Sec 3-4: Rad auf den Kopf stellen und

Sec 5-8: gleichzeitig den Schnellspanner öffnen und die Schaltbox abschrauben.

Sec 9-10: Klickschrabe eindrehen(die dazu dient die Kupplung zu arretieren)

Sec 11:  Hinterrad bis einrasten drehen

Sec 12-13: Schnellspanner herausdrehen und

Sec 14: Rad aus Hinterbau entfernen…

Klasse! Finger bleiben sauber, Kette im Kasten und das RTad kann sofort verladen werden – nicht ganz: die mitgelieferten Bremsbelaghalter müssen eingesetzt werden –

dann aber ab in den Kofferraum und los…

Zurück das Ganze umgekehrt… Das Rad ist fertig zurt Fahrt, doch da klingelt es das erste Mal… Nix war´s diesmal, aber das Nächste Mal…Sicher!

…denn eben diesen gibt es in Hamburg derzeit. Ich werde mal sehen, ob es einen geeigneten Regenschutz gibt. ..

…nein, nicht für das Rad, das braucht keinen, aber der Fahrer wird nicht wirklich gerne dreckig…;-)

Zudem habe ich meinen Edge montiert, damit ich die km-Leistung und die so zustande kommenden Wartungsintervalle platzieren kann.

Der Geschwindigkeitssensor wollte sich heute nicht montieren lassen, denn der Trittfrequenz-Magnet an der Kurbel passte auf der linken Rahmenseite nicht an der Kettenstrebe vorbei. Er stak am Kabelbinder des GSC fest, bzw. lief auf diesen auf. In den Abmessungen des GSC müsste sich dieser aber „gerade so“ anbringen lassen. Werde es erneut versuchen, dann mehr dazu.

Also auf ins frische feuchte Nass…!

Grüße,

Rainer

Da bin ich nun ca. 8km im Regen unterwegs gewesen. Der Hamburger Sand hat seine Spuren hinterlassen…

Hamburg, Sprühregen, Sand: KATZ hält!

Auch der Rest ist angedreckt…

...bis ans Hemd...:-)

Nahc einer kleinen Dusche aus der Giesskanne geht´s ab in den trockenen Keller…

Das Schöne daran: die Kette bleibt sauber! Allein diese kurze Strecke verkürzt die Kettenlebensdauer um geschätzte 5-8%.

Die Rohloff bleibt unbeeindruckt(bei einer Lebensdauer von100.000km kommen da schon bal 70-80Ketten zusammen…Ritzelpakete und Kettenblätter…) und mit der Kapselung dürften km-Leistungen von 6.000-8.000km drin sein. Dann sind es 12-15 Ketten…

Wir werden ja sehen…

Grüße

Rainer

Nun geht es los mit den harten Fakten.

Am Mittwoch vor eineinhalb Wochen kam das Moos mit der Spedition, nachdem ich drei Wochen auf die Zulieferung aus der Schweiz gewartet habe. Am Ende musste ich mich bei Katz melden, damit von dort die Suche nach dem Rad gestartet wurde. Das Rad war schon ein paar Tage in Hamburg, doch fehlende Papiere hatten die Auslieferung verzögert…

Nun steht Catweazle im Keller und nachdem ich die Entpackung fotografiert habe, hier das Ergebnis:

"Moos im Lieferzustand"

…hier der komplatte Inhalt nach dem Strip der recht guten Verpackung – alles kratzfrei und bestens gepolster. Ca. 6m² Luftpolsterfolie und jede Menge Karton und Kabelbinder schützen die Fracht…

Neben dem Rad waren Betriebsanleitungen von Rohloff(Handbuch und Garantiekarte, Aufkleber „Rohloff-Speedhub, Kanüle für Ölwechsel), Fox(CD, Aufkleber „FOX Racing Shox“, Hochdruckpumpe für Gabel), DT (Datenblatt, Kurzanleitung),  Magura(Kurzanleitung, Transportsicherung für Marta) und fünft Katz-Kataloge beigelegt.

Die Pumpe leistete mittlerweile gute Dienste…

Die Gabel und der Dämpfer waren recht gut aufgepumpt, ein Nachfüllen nicht nötig. Ebenso die Reifen.

Der Lenker war vom Vorbau spariert, doch die Griffe und die Bremsgriffe daran montiert: nur den Vorbau öffnen, Lenker befestigen, draufsetzen, losfahren: Alles funktionierte vom ersten Augenblick an einwandfrei: die Bremsen waren entlüftet(standard), der Vorbau hatte einen leichten Versatz in der Richtung, die Felgen waren sehr gut zentriert, ausreichend hart und genau. Hinterrad: 1-fach-Kreuzung, Vorderrad 3-fach-Kreuzung.

Alle Lager gut gefettet(ich habe sie nicht demontiert, doch das Rad war von einer entsprechenden Schicht Fett überzogen, ein regelrecht haptischer Eindruck von guter Montagearbeit!)

Die erste Probefahrt ging zum Krämer um die Ecke und ich war und bin sofort begeistert gewesen!

Laufgeräusche ausser dem Surren der Reifen und der Hinterradnabe: keine. Nichts schepeprt oder klappert. EInfach toll, so ruhig, beinahe still, durch die Natur zu gleiten!

Im Gelände: das Fahrwerk gibt sich ausgewogen, alles wirkt, als ginge es nicht besser. Kaum Wippen beim Pedalieren, keine spürbaren Antriebseinflüsse auf die Federung. Jetzt bin ich kein Fully-Erfahrener, mein Centurion ist ein einfacher Eingelenker, der wippt wie ein Lämmerschwanz, doch die Ruhe im Fahrwerk ist einfach überzeugend.

So, für heute geht´s ins Bett. Bald mehr Einzelheiten zu Massen und Gewichten…